Die Wechseljahre des Mannes
Setzte sich die Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten vor allem mit dem Hormonspiegel
der Frau auseinander und hier insbesondere mit den Folgen und Auswirkungen der Menopause,
so können wir heute eine Erkenntnis als gesichert festgehalten: Es gibt die selben
Probleme auch beim Mann.
Die Medizin geht sogar noch weiter und diese Erkenntnis ist beinahe unglaublich: Auch
der Mann kommt in die Wechseljahre. Der Mythos Menopause ist kein ausschließlich
feminines Problem: Männer haben ein Klimakterium. Der Wechsel setzt um das 55.Lebensjahr,
manchmal bereits früher, ein und der dadurch verursachte Mangel an Hormonen macht das
Leben jedes Mannes beschwerlicher.
Um Krankheiten zu vermeiden, die Lebensspanne zu erhöhen, das biologische Alter
auszudehnen und die Qualität des Lebens massiv zu verbessern, können dem Mann fehlende
Hormone zugeführt werden.
So kann heute der Hormonspiegel eines 60-Jährigen auf die werte eines 35-Jährigen
gehoben werden - samt allen angenehmen Begleiterscheinungen: Weniger Körperfett, mehr
Muskelmasse, mehr Energie, eine Zunahme der Libido und der Gedächtnisleistung. Obwohl
sich dieser Zweig der Medizin noch im Anfangsstadium befindet, wird nach dem Sieg über
die Infektionskrankheiten und dem in rasanten tempo befindlichen Kampf gegen die Geißel
Krebs der Sieg über das Alter eine neue Herausforderung der Medizin im nächsten
jahrtausend sein.
(aus "Der Mann 2000 - die
Hormonrevolution" ) |